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Treplin

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Treplin ist seit 3.000 Jahren Siedlungsgebiet. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1341 „hinrico treplin presbyter“ (Heinrich von Treplin der Älteste) wurde die Ansiedlung damals genannt. Zunächst gehörte der Ort zum Domkapital Lebus. Im weiteren Verlauf der Geschichte gehörte Treplin mehrfach Frankfurter Bürgern. So z. B. Ratsfamilie Hokemann, dann Thewes Wins und schließlich seit 1520 Fam. von Burgsdorff, die sich bis 1945 dort behauptet haben. Der Ort liegt am Rande des ausgedehnten Landschafts- u. Naturschutzgebietes „Trepliner Seen, Booßner und Alt Zeschdorfer Fließtal“, umgeben von den sanften Hügeln der märkischen Landschaft. Reizvolle Wege laden zu Spaziergängen und ausgedehnten Wanderungen in alle Himmelsrichtungen ein. In Richtung Osten nach Wulkow führt ein Weg entlang am Waldessaum, vorbei an einer uralten Wildbirne. Dieser Weg mündet in eine typisch märkische Allee mit einer gepflasterten Bahn aus Feldsteinen für die Fuhrwerke und einem sandigen Sommerweg für Reiter. In Richtung Süden kommt man über Wiesen und Waldwege zum ausgedehnten Waldgebiet Booßner Gehege und zum Goldenen Fließ als Wasserscheide zwischen Ost- und Nordsee. In Richtung Westen gelangt der Wanderer zum Kleinen und zum Großen Trepliner Badesee. Unweit davon befindet sich eine Kriegsgräberstätte und das Gelände der einstigen Braunkohlengrube. In nördlicher Richtung erstreckt sich das „Trepliner-Alt-Zeschdorfer Fließtal“ als Naturschutzgebiet mit einem romantischen Wanderweg vorbei an der Ruine der Trepliner Mühle, Hammelbrücke, Herrenmühle bis hin zum einstigen Park des Schlosses Hohenjesar. Dem aufmerksamen Spaziergänger bieten sich im Ort Treplin reizvolle Durchblicke auf kunstvoll gefügtes Feldsteinmauerwerk, alte Stallungen aus Backsteinen, große Ruhe ausstrahlende Ziegeldächer und Fachwerkscheunen mit Lehmausfachungen. Beispielhaft ist das durch die Vereine gestaltete kulturelle Leben in Treplin. Insbesondere der Dorfentwicklungsverein bringt mit seinen Veranstaltungen auf dem Dorfplatz Leben in den Ort. Sehenswertes:

  • Neugotische Dorfkirche (Ruine) unter Denkmalschutz in der Lindenstraße
  • Grubenhaus unter Denkmalschutz in der Frankfurter Straße, Bau nach einem Entwurf von Max Traut
  • Mühlenruine, im Mühlenweg
  • Backofen des Dorfentwicklungsvereins auf dem Dorfplatz