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Petershagen

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Die Gemeinde Petershagen liegt am Rand eines von Nord nach Süd verlaufenden Urstromtals. Eingerahmt von den Trepliner Seen im Osten, den Falkenhagener Seen im Nordwesten und den Madlitzer Seen im Süden, liegt der Ort in einer waldreichen, naturschönen Landschaft. Petershagen wurde bereits im 13. Jahrhundert gegründet, aber erst 1405 erstmalig als Petrißhain urkundlich erwähnt. Die Bebauung erfolgte an der Handelsstraße von Frankfurt (Oder) nach Berlin. Die Kirche gehört mit ihren aus Granitquadermaterial errichteten, heute verputzten Umfassungsmauern des rechteckigen Langhauses und des ebenso gestalteten Chors etwa dem Ende des 13. Jahrhunderts an. Die Glocken stammen aus dem 15. Jahrhundert. Die reich verzierten geschnitzten barocken Altaraufbauten und die Kanzel tragen die Jahreszahl 1721. Die Kirche verfügt über eine prachtvoll klingende Sauer-Orgel. Im Wald außerhalb des Ortes liegt ein deutscher Soldatenfriedhof, auf dem über 100 Soldaten ihre letzte Ruhe fanden. Höhepunkt der Gemeinde ist das jährliche Dorffest zu Beginn der Sommerferien im ehemaligen Gutspark.